Hangwasserschutzprojekt am Schussberggraben fertig gestellt

Wildbach- und Lawinenverbauung schützt Landesstraße und Grundstückseigentümer mit neuem Rückhaltebecken

Bei starken Regenfällen und Gewittern kam es durch den steil abfallenden Schussberggraben in Dorf an der Enns immer wieder zu Überflutungen und Verschlämmungen der Straßen und eines Gebäudes. Besonders die Hangwasserereignisse im Jahr 2021, aber auch in den Folgejahren, zeigten den dringenden Handlungsbedarf. Anfang Mai wurde nun ein gemeinsames Schutzprojekt der Gemeinde Haidershofen und der Wildbach- und Lawinenverbauung fertig gestellt. Das Projekt sieht die Vergrößerung und Verbesserung eines vorhandenen Auffangbeckens für Geschiebe und Wildholz sowie eine ausreichend dimensionierte Ableitung vor, erläutert Sektionsleiter Christian Amberger. „Das Becken konnte auf eine Kubatur von gut 100 Kubikmeter vergrößert werden, damit können die anfallenden Feststoffe sicher zurückgehalten werden", ergänzt Gebietsbauleiter Eduard Kotzmaier. Das Becken und die Böschungen wurden begrünt und so ausgeführt, dass sie sich gut in die Umgebung einfügen. Die Investition beträgt rund 125.000 Euro und wurde von der Republik Österreich, dem Land Niederösterreich und durch Eigenmittel des Grundeigentümers Oliver Spürkel aufgebracht. Die Gemeinde unterstützte bei der Abwicklung und Planung des Projektes. Bürgermeister Michael Strasser betont: „Die Zusammenarbeit mit der Wildbach- und Lawinenverbauung war für dieses wichtige Schutzprojekt entscheidend. Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement und ihrer Fachkompetenz dazu beigetragen haben, die Sicherheit nachhaltig zu erhöhen.“

Bildnachweis: Gemeinde Haidershofen

Bildtext v.l.n.r.: Christian Amberger Sektionsleiter der Wildbach- und Lawinenverbauung, Oliver Spürkel, Bürgermeister Michael Strasser, Gebietsbauleiter Eduard Kotzmaier und Amtsleiter Christian Perndl beim Lokalaugenschein des Schutzprojektes der Wildbach- und Lawinenverbauung