Neuer Rad- und Gehweg entlang der B122 erhöht Verkehrssicherheit
Lange erwartetes Projekt wird im Zuge der Sanierung der B122 umgesetzt.
Ein weiteres Projekt aus der Gemeindevision wird nun Realität: Im Zuge der Sanierung und der Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf der B122 wird zwischen der Kreuzung Güterweg Hagling und der Kreuzung zur Landesstraße Sträußl ein neuer geschotterter Rad- und Gehweg errichtet. Mit der Sanierung der Bundesstraße bietet sich nun die ideale Gelegenheit.
Der neue Rad- und Gehweg wird mit einem sicheren Abstand zur Bundesstraße geführt und schafft erstmals im Gemeindegebiet eine sichere Querungsmöglichkeit der B122. Gerade dieser Straßenabschnitt galt bislang als einer der gefährlichsten entlang der B122. Für Menschen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs waren, war dieser Streckenabschnitt bisher nicht zumutbar. Von der neuen Verbindung profitieren nicht nur Freizeitradlerinnen und Freizeitradler sowie der Radtourismus durch die bessere Anbindung zwischen Haidershofen, Vestenthal und Kürnberg. Vor allem für Schülerinnen und Schüler bedeutet das Projekt einen deutlichen Sicherheitsgewinn. Der neue Weg ermöglicht künftig einen wesentlich sichereren Zugang zu den Bushaltestellen.
„Dieses Projekt ist Teil unserer Gemeindevision. Wir haben immer gesagt, dass wir die richtigen Gelegenheiten nutzen wollen, um solche Vorhaben wirtschaftlich und sinnvoll umzusetzen. Mit der Sanierung der B122 ist genau dieser Zeitpunkt gekommen“, betont Bürgermeister Michael Strasser. Auch Gemeinderätin Melanie Wimmer aus Sträußl begrüßt die Umsetzung: „Gerade wir in Sträußl kennen die gefährliche Situation entlang der B122. Besonders für Kinder und Jugendliche auf dem Weg zu den Bushaltestellen bedeutet dieses Projekt einen großen Fortschritt.“
Für die Umsetzung wurden die erforderlichen Grundstücksflächen mit den betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümern zu ortsüblichen Konditionen einvernehmlich erworben. Lediglich bei einer Liegenschaft konnte trotz intensiver Verhandlungen keine Einigung erzielt werden. Dadurch entsteht auf einer Länge von rund 20 Metern eine Unterbrechung des Geh- und Radweges. „Es ist natürlich enttäuschend, dass ausgerechnet auf einem so kurzen Abschnitt keine Lösung gefunden werden konnte. Das Interesse an einer durchgängigen und sicheren Verbindung für die Bevölkerung hätte hier im Vordergrund stehen sollen. Dennoch wollten wir das Gesamtprojekt nicht an dieser Stelle scheitern lassen und setzen den Rad- und Gehweg überall dort um, wo dies möglich ist“, erklärt Bürgermeister Michael Strasser abschließend.
Bildnachweis: Gemeinde Haidershofen
Bildtext: Bürgermeister Michael Strasser und Gemeinderätin Melanie Wimmer machen sich ein Bild bei der Baustelle
